vor einigen
jahren habe ich den chanku luta fonds eingerichtet, mit dem ziel, lakota-indianische
personen und deren aktivitaeten finanziell zu unterstuetzen, um somit
dieser indigenen kultur auf meine kleine art und weise beizustehen, welches
ihr als sponsoren moeglich macht.
bewusst habe ich keine stiftung daraus
machen wollen, (die steuern auf diesem konto uebernehme ich selbst), zumal
ich der meinung bin, dass kein geld in administrativen geschaeften und
blablabla sitzungen verloren gehen sollte. in dem sinne ist es eine reine
vertrauenssache in meine person und meine entscheidungen, die ich natuerlich
mit viel ruecksprachen, erfahrungen und zusammenarbeit mit lakota und
anderen freunden treffe.
es ist meine ueberzeugung, dass das ueberleben der lakota-kultur ja aller indigenen
kulturen (auch unserer bergbauern) auf der ganzen welt in unserer modernen
zeit nur gewaehrleistet wird, wenn diese aus ihrer EIGENEN tradition hervorkommt.
in dem sinne setze ich die gelder ganz punktuell dort ein wo lakota-kultur
aus lakota-wissen, -kunst, -spiritualitaet und -philosophie gemacht wird.
dies geschrieben, moechte ich natuerlich auch aussagen, dass regierungsgelder
und spendengelder verschiedener institutionen und stiftungen wichtig sind
die noetige infrastruktur zu erhalten, wie brunnen, strassen, haeuser,
schulen, etc. um der tradition in der heutigen zeit ueberhaupt essenz
zu gewaehrleisten.
leider habe ich in all den jahren oft miterlebt, auch selbst als sponsor, wie
solche gelder verschleudert, oder von individuen "in den sack" genommen
wurden, ohne das erwaehnte ziel je umzusetzen. natuerlich hat man nie
die garantie, aber es macht wuetend wenn man das miterlebt.
auf positivitaet,
arbeit und selbst-initiative der lakota-kultur orientiert, bin ich dankbar
und gluecklich mitzuerleben und das privileg zu haben mit eurer hilfe,
in sehr bescheidenem aber ehrlichem und effizientem rahmen, diese einzigartige,
praerie-indianische kultur mit- aufrechtzuerhalten.
chante
etan, von herzen charly juchler |